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Achtsamkeit für ein entspanntes Leben

Achtsamkeit und Bewusst im Hier und Jetzt sein
Achtsamkeit: Bewusstes Wahrnehmen was gerade passiert

Achtsamkeit und was das mit Hundetraining zu tun hat

 

 

Hast du dich schon mal gefragt, was es dir und deinem Hund bringt, wenn du Achtsamkeit für dich trainierst?

 

Dadurch, dass du dir selbst bewusst wirst, wird sich deine Körperhaltung verändern, deine Atmung wird gleichmäßiger, deine ganze Ausstrahlung wird sich in Richtung Selbstbewusstsein verändern.

 

 

Und dadurch wiederum wird dich dein Hund ganz anders wahrnehmen. Nämlich als souveräne Bezugsperson, der er in jeder Situation vertrauen kann.

 

Daraus folgt, dass dein Hund sein Verhalten ändern wird. Er weiß jetzt, dass er dir bedingungslos Vertrauen und dir auch in schwierigen Situationen folgen kann.

 

Er weiß, du wirst ihn beschützen.

 

Achte auf dich und deine Gedanken

Die Umwelt wahr nehmen ist Achtsamkeit
Achtsamkeit ist auch mehr als Nichts zu tun

Den Begriff Achtsamkeit liest man mittlerweile in jeder Zeitschrift. Achtsam zu Leben heißt das Zauberwort. Achte auf dich, deine Gedanken, dein Handeln und ganz bewusst auch auf deinen Hund.

 

 

Achtsam zu sein bedeutet im Hier und Jetzt zu sein. Das hört sich nicht so spektakulär an aber probiere es einfach einmal aus und du wirst bemerken, dass deine Gedanken ständig auf Abwegen sind. Das ist im Großen und Ganzen auch normal. Ein Problem wird es, wenn du nur noch in Gedanken bist oder sogar ins Grübeln fällst und dort stecken bleibst.

 

 

Mit etwas Übung kannst du es aber schaffen aus der Grübe- / Gedankenfalle herauszukommen. Setz dich einfach gemütlich irgendwo hin und beobachte was du siehst oder hörst.

 

Konzentriere dich dann auf etwas, was dich besonders anspricht. Das kann das zwitschern eines Vogels sein, oder das lustige Spiel der Eichhörnchen oder was auch immer dir gerade auffällt.

 

Nimm deinen Hund ganz bewusst wahr

Mit etwas Übung gelingt es die Aufmerksamkeit auf die positiven Dinge zu lenken
Die Achtsamkeit auf die positiven Dinge des Alltags lenken

Du kannst auch ganz bewusst deinen Hund beobachten. Wie bewegt er sich? Ein Fell, wenn er läuft? Wie setzt er seine Füße auf? Wie bewegt sich seine Rute? Wie die Mimik, wenn du mit ihm sprichst, singst oder Geräusche machst?

 

 

Nach und nach wirst du auch bemerken, dass du immer mehr im Hier und Jetzt ankommst, dass dein Kopf immer freier wird und du vielleicht sogar seltener unter Kopfschmerzen leiden wirst. Die Achtsamkeitsübungen können dir auch helfen deine Schlafstörungen in den Griff zu bekommen.

 

 

Du kannst deine Aufmerksamkeit auch auf deine eigenen Bewegungen lenken. Zum Beispiel in Form einer Gehmeditation.

 

Setzt dazu einen Fuß vor den anderen. Ganz bewusst. Was passiert dabei mit deiner Atmung? Wie fühlen sich deine Fußsohlen an? Du siehst, du kannst diese Aufmerksamkeits- / Achtsamkeitsübungen auf dein ganzes Tun ausweiten. Auch bei der Hausarbeit wie z.B. Kochen, Putzen etc.

 

 

Dadurch, dass du deinem Hund aufmerksam gegenüber trittst, wird sich eure Kommunikation auch verändern. Wenn du deine Achtsamkeit auf all deine Lebensbereiche anwendest, und versuchst aus allem das positive wahrzunehmen, wird sich dein ganzes Leben zum positiven ausrichten.

 

Was passiert wenn du Achtsam bist

Die schönen Dinge des Lebens sind das Wichtige. Durch Achtsamkeitstraining gelingt das immer besser
Irgendetwas Schönes gibt es immer zu erleben. Lenke deine Aufmerksamkeit darauf

Natürlich ist es kein Wundermittel aber ein hilfreiches Werkzeug für ein positives Leben. Solltest du dich schon längere Zeit mit unerwünschtem Verhalten deines Hundes plagen, kann eine professionelle Unterstützung / Coaching hilfreich sein. Erwarte keine Wunder, sei offen für unerwartetes und lass dich einfach auf dieses wunderbare Experiment ein.

 

 

Meditieren ist besser als nichts tun. Was ist das für ein Satz? Vor längerer Zeit hab ich den mal gelesen und fand ihn toll. Was passiert eigentlich wenn wir mal nichts tun? Wenn wir mal alle 5 gerade sein lassen und unsere Aufmerksamkeit auf uns richten? Welche Gefühle und Gedanken tauchen auf. Etwas Mut gehört schon dazu sich auf sich selbst einzulassen. Wir sind es einfach nicht gewöhnt.

 

 

Es kann einen vielleicht auch etwas Angst machen sich mit sich selbst zu befassen. Viele gerade in meiner Generation haben gelernt „nimm dich nicht so wichtig“, „kümmere dich immer zuerst um andere“ und so weiter. Diese Glaubenssätze verfolgen uns ein Leben lang – aber sie sind einfach falsch. Lass sie los! Der wichtigste Mensch in deinem Leben bist du! Geht es dir gut, kannst du auch positives weiter geben und für andere da sein. Durch Achtsamkeitstraining kannst du auch schwierige Situationen besser meistern.

 

 

Negative Gedanken zu haben ist normal. Sie wahrzunehmen und umzulenken kannst du ganz gezielt lernen. Zusammengefasst kann man feststellen, dass der Achtsame Umgang mit dir selbst Stress reduziert, deine allgemeine Zufriedenheit steigert, dir mehr Gelassenheit bringt (vor allem, wenn du mit deinem Hund trainierst), deine Kommunikationsfähigkeit wird gefördert und dein allgemeiner Gesundheitszustand kann sich verbessern.

 

 

Vielleicht wird es dir sogar leichter fallen Entscheidungen zu treffen. Also, lebe Achtsam. Multitasking war gestern und ist ganz und gar nicht ein „Frauending“ was so unfassbar erstrebenswert ist. Nicht umsonst leiden so viele Frauen unter Depressionen und Burnout. Besinn dich auf das was du tust – aber eins nach dem anderen. Gönn dir auch mal was nicht zu schaffen und lerne auch mal nein zu sagen. Sorge für dich!

 

Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt

Die Geschichte vom Zen - Meister

 

Einige Schüler fragten den Zen – Meister warum er so zufrieden ist. Der Zen – Meister antwortete: Wenn ich stehe, dann stehe ich. Wenn ich sitze, dann sitze ich. Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich lese, dann lese ich…

 

 

Das tun wir auch antworteten die Schüler, aber was machst du darüber hinaus? Fragten seine Schüler erneut. Der Zen – Meister erwiderte erneut: Wenn ich stehe, dann stehe ich. Wenn ich gehe, dann gehe ich…

 

 

Das tun wir doch Meister! Er antwortete: Nein, wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon. Wenn ihr steht, dann geht ihr schon. Wenn ihr lauft, dann seid ihr immer schon voraus…

 

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