Mein straßensicherer Hund

Mein Hund - zuverlässiger Begleiter

gehorsam und zuverlässig ohne Leine unterwegs
nur zuverlässige Hunde dürfen Freiheit ohne Leine genießen

Wer wünscht sich nicht einen Hund, der immer und überall zuverlässig, ohne Leine und jederzeit auf seinen Halter konzentriert, aufmerksam bei seinem Menschen läuft?!


Geht das überhaupt? Ich persönlich finde es wäre völlig übertrieben. Aber ich kann und muss eine gewisse Zuverlässigkeit durchaus erreichen, sodass mein Hund auch gerne mal hier oder mal dort schnuppern kann, ohne ständig direkt an mir zu kleben.

 

Der Hund darf niemanden belästigen

Hier wird gespielt
Üben in der kleinen Gruppe. Niemand wird belästigt

Selbstverständlich gehört ein Hund an die Leine, um andere Menschen und Artgenossen nicht zu belästigen oder den Straßenverkehr zu gefährden.

 

Dennoch gibt es oft Gelegenheiten, die es dem Hund ermöglichen auch mal ohne Leine unterwegs zu sein und wenigstens ein bisschen Freiheit zu genießen.

 

Auch das Warten will gelernt sein und ist für einen 6 Monate alten Hund eine große Herausforderung.

 

Fremde Menschen dürfen dabei weder bedrängt noch sonst wie belästigt werden.

 

Nur so werden wir als Hundehalter auch wieder einen besseren Ruf bekommen. Gegenseitig Rücksicht nehmen ist das Ziel.

 

Gemeinsam Unterwegs statt Übungs- und Trainingseinheiten

die Entwicklung vom Welpen zum Junghund
Ohne die Aufmerksamkeit meines Hundes geht gar nichts

Das geht aber nur, wenn der Hund zuverlässig abrufbar und Straßensicher ist.

 

Ich habe mir überlegt, ich möchte zum Thema: Straßensicherheit beim Hund ein paar Trainingstipps geben, am Beispiel meine inzwischen 7 Monate alten Rosi.

 

Übrigens: Wir trainieren nicht! Wir sind sowieso unterwegs und nutzen einfach Gelegenheiten.

 

Das heißt, ich muss jederzeit bewusst gemeinsam mit meinem Hund unterwegs sein.

 

Der große Vorteil ist einfach, dass es keine gestellten Trainingssituationen gibt.

 

Wir nutzen einfach alles, was der Tag und der Moment so hergibt.

 

Wie sollte ein Hund besser und zuverlässiger den Alltag meistern können als ihn täglich miteinander zu erleben?

 

Mein Welpe lernt zu warten, ohne Stress aber mit viel Geduld

Meinen Hund erziehen ohne Stress

Rosi wird Straßensicher
Rosi lernt schnell, dass sich warten an der Straße lohnt

Trainingstipp 1:

 

Die ersten Tage als Rosi einzog, hab ich an jeder Bordsteinkante angehalten und „Straße“ gesagt.

Selbstverständlich gab es dafür eine Belohnung.

 

Nebenbemerkung: Ich habe immer das „normale“ Hundefutter in einem Futterbeutel bei mir.

 

Das heißt, jeder Spaziergang wird genutzt um „Beute zu machen“.

 

Und das heißt auch, ich erziehe meinen Hund ganz nebenbei und ohne Stress!

 

Haben wir mal einen Tag, an dem wir nicht so viele Herausforderungen haben, die der normale Alltag mit sich bringt, gibt es den Rest zu Hause.

 

Dann machen Gassi Runden für den 4 Beiner auch Sinn. Übrigens müssen meine Hunde an der Straße nicht sitzen. Wenn sie es machen ist gut. Ich bevorzuge ein zuverlässiges Anhalten.

 

Belohnen weil der Hund es toll macht

Gelegenheiten machen das Training wertvoll
Erst auf Blickkontakt und Signalwort geht es weiter

Trainingstipp 2:

 

Der nächste Schritt war dann: Rosi hat an der Straße zuverlässig angehalten, sie bekommt ihre Belohnung und es geht erst weiter, wenn sie Blickkontakt zu mir aufgebaut und das Signalwort „weiter“ bekommen hat.

 

Kein Blickkontakt = wir gehen keinen Schritt!

 

Es dauert solange es dauert.

 

Und überlegen Sie einmal, wie viele Gelegenheiten es auf den Spaziergängen gibt das zu üben.

 

Wie viele Straßen überqueren Sie täglich?

 

Nehmen Sie jede Gelegenheit wahr!

 

Selbstständig anhalten an jeder Straße

Mein Hund immer und überall entspannt
Rosi entspannt bei ihrem ersten Restaurant Besuch

Trainingstipp 3:

 

Der Test, ob Hundi das Straßentraining begriffen hat.

 

Ich gehe ruhige bekannte Straßen und überquere sie, ohne den Hund daran erinnert zu haben.

 

Bleibt er stehen, gibt es sogar mal ein Leckerchen.

 

Verbales Lob gibt es bei mir sowieso ständig. Nicht, damit meine Hunde es machen sondern weil sie es toll machen!

 

Und warum soll ich ihnen nicht bei jeder Gelegenheit sagen wie sensationell sie sind?

 

Fremde Umgebungen zum Festigen des Straßentrainings aufsuchen

Selbstbewusste Hunde sollten das Ziel jeder Erziehung sein
Ein selbstbewusster junger Hund ist Rosi geworden

Trainingstipp 4: Der gleiche Aufbau an vielen unterschiedlichen und fremden Orten.

 

Nur, wenn ich meinem Hund beibringe, dass diese Signale immer und überall gelten, kann ich auch eine gewisse Zuverlässigkeit erreichen.

 

Das heißt, ich muss dann eben auch täglich woanders hinfahren um zu üben.

 

Für meinen jungen Hund heißt das auch Selbstbewusst zu werden.

 

Dennoch wird mein junger Hund in die Pubertät kommen. Davor brauch ich aber keine Angst zu haben, denn sie hat eine gute Grunderziehung genossen und deshalb wird alles halb so schlimm ;-)

 

Wenn es soweit ist, gehen wir in den Übungen zurück zur Grundschule und alles wird schick.

 

Unser heutiger Test zum Straßensicheren Hund

Halt an jeder Straße fördert die Zuverlässigkeit
Mein junger Hund ist schon sehr zuverlässig

Heute ist der 21.01.2016 und Rosi ist 7 Monate alt. Heute Morgen auf der „Bäcker Runde“ habe ich dann den Test gemacht, wie zuverlässig meine Kleine inzwischen ist.

 

Wir sind also beim Bäcker gewesen. Rosi wartet wie immer selbstverständlich bis ich wieder raus komme. Dann gibt es eine oder zwei größere Mengen ihres Frühstücks. Wir gehen ja raus um Beute zu machen ;-)

 

Dann setzten wir unsere Runde fort. Es gibt auf dieser morgendlichen Tour mehrere kleine Straßen, die keinen Bordstein als Erkennung haben, dennoch von mir als Straße deklariert wurden seit Rosi da ist.

Also sind wir los gelaufen und Rosi hat wie immer mal hier mal da geschnüffelt. Ich bin einfach weiter. Über die kleinen Straßen rüber und siehe da, mein Hund stand wie eine Eins und hat gewartet. Auf ihre Belohnung und das Signal zum Weitergehen ;-)

 

Das habe ich bis zum Ende der Straße auf unterschiedliche Weise durchgeführt und es hat zu 100 % geklappt. Auch als Artgenossen an der Ecke aufgetaucht sind!

 

Gemeinsam statt jeder für sich Unterwegs

Zuverlässig gemeinsam Unterwegs, auch ohne Leine
Rosi ist Straßensicher und darf ohne Leine laufen, wo es angebracht ist

Ich kann nur empfehlen jederzeit mit offenen Blick und Herz mit seinem Hund unterwegs zu sein.

 

Man braucht keine Übungs- oder Trainingseinheiten. Wer sowieso unterwegs ist, kann einfach jede Gelegenheit nutzen.

 

Ich habe das übrigens nicht nur mit Rosi so gemacht, sondern seit ich Stadthunde habe.

 

Rosi hat sich gerade als Beispiel angeboten, weil es Aktuell ist.

 

Ich liebe es zu sehen, wie mein junger Hund mit mir zusammen unterwegs ist und wir nicht nur mehr oder weniger zufällig die gleiche Richtung haben.

 

Individuelle Unterstützung für Ihr Training

Als Team ein gemeinsames Leben lang
Wir helfen Ihnen auch Ihre Ziele zu erreichen und ein Team zu werden

Sollten Sie Unterstützung beim Ihrem individuellen Training benötigen, rufen Sie einfach an unter 0160 2812883 und vereinbaren Sie einen Termin. Gemeinsam schauen wir, was für Sie und Ihren Hund das Beste ist.

 

Viel Spaß und Erfolg beim Spielen, Üben und auf dem gemeinsamen Lebensweg wünscht Ihnen und Euch Carola

 

PS: Über Ihren Pfotenabdruck in Form einen Kommentares würde ich mich sehr freuen.

 

Auch dürfen Sie gern Ihre Fortschritte und Ihre Trainingstipps als Kommentar hinterlassen. Danke für Ihr Interesse!

 

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